Zum JFK nach New York / Wasser und Hafer / Zeit totschlagen / »Fly me to the moon...« / Dennis again
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Für den heutigen Tag war nichts weiter geplant, als zum JFK nach New York zu fahren und heimzufliegen. Mehr als 5 Wochen waren rum, unser Urlaub fast vorbei. Inzwischen hatten wir auch genug von Großstädten, Sehenswürdigkeiten und Motelzimmern. Und auch unsere Nissan-Budze benötigte mal wieder ein bisschen Wasser und einen Sack Hafer. Das Ding sah inzwischen sowohl von außen als auch von innen aus wie der Firmenwagen eines Bauunternehmens, hatte nun aber auch 11.000 Kilometer mehr auf dem Buckel als 6 Wochen zuvor.
Unser Heimflug war erst um 20.30 Uhr, wir kamen aber schon am frühen Nachmittag am JFK an und lieferten als erstes mal den Wagen bei Budget ab. Dort verlief alles reibungslos. Wir hatten keine neuen Beulen oder Kratzer gemacht, und auch der CD-Player war nicht ausgebaut. Somit waren die Formalitäten recht schnell geregelt, und ein Shuttlebus brachte uns kostenlos zum Abflugterminal. Dort hingen wir nun rum und versuchten, uns die Zeit totzuschlagen durch Lesen, Rumlaufen, Fotos machen, am Aussichtsfenster zu sitzen und zum letzten Mal in den USA bei McDoof zu essen. Neben uns saßen zwei Touris aus Deutschland, mit denen wir ins Gespräch kamen. Die beiden waren in einem Musikercamp in New York gewesen und flogen auch heute heim. Allerdings per Lufthansa.
Irgendwann war's dann endlich soweit: in den Flieger eingecheckt, zurückgelehnt, Nintendo angeworfen, vom Boxer nen paar Laschen erhalten, langweilige Autorennen gespielt, Britney Spears gehört, und dann abgehoben. »Fly me to the moon...« — Von wegen!!! Wir hatten Turbulenzen wie im Big Brother Container. Hurricane Dennis schüttelte uns ordentlich durch, und zwar nicht nur 10 Minuten lang, sondern geschlagene 2 Stunden. Man hörte es von überall her würgen, und ein Passagier brachte sogar seine volle Spucktüte nach vorn zur Stewardess (Was zur Hölle soll die damit?!). Die machte nur große Augen und musste wenig später plötzlich selbst eilig zum Klo (trotz Anschnallzeichens aufgrund von Turbulenzen). Die Chef-Stewardess sah es und grinste nur leicht. Mein Magen meldete sich inzwischen auch schon zu Wort, jedoch schlief ich wenig später einfach ein (gute Schläfer schlafen in jeder Lage). Jüst als ich halb eingenickertt war, hörte ich von weit her das Bimmeln der Anschnallzeichen. Die Turbulenzen schienen also vorbei, und Frank schubste mich fast aus dem Sitz: »Ich muß mal auf'n Pott!«. ARGH!
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