University of Princeton / Downtown Philadelphia / Sightseeing zu Fuß / Fairmount Park und Museum of Art / Kaffee, Kuchen und Unabhängigkeit / Liberty Bell und Penn's Landing
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Heute stand als erstes die University of Princeton auf unserem Programm, die noch etwa 30-40 Meilen entfernt von unserem Motel in Richtung New York lag. Princeton (1746 gegründet) ist neben Harvard (Boston/MA, 1636), dem College of William and Mary (Williamsburg/Virginia, 1693) und Yale (New Haven/Connecticut, 1701) eine der ältesten Universitäten der USA. Das sieht man bereits auf den ersten Blick (Foto 1). Leider bekamen wir keine Führung durch die Uni und wegen fehlendem Studiausweis auch keinen Zugang zur Bibliothek oder anderen Räumen. Somit schlenderten wir einfach ein wenig über den Campus und genossen die Atmosphäre. Genau wie in Harvard fühlt man sich dabei auf einen Schlag zurückversetzt in vergangene Zeiten. Very interesting. Die nächste Station war nun aber Downtown Philadelphia.
»I walked the avenue till my legs felt like stone, I heard the voices of friends vanished and gone...« (Bruce Springsteen). Abgesehen davon, dass Philadelphia meiner Meinung nach eine der schönsten Skylines der USA hat (Foto 4), ist die Innenstadt auch aus der Nähe betrachtet hochinteressant. Philadelphia wurde als erste amerikanische Stadt planmäßig angelegt. Sie wurde in mehrere Distrikte aufgeteilt und entspricht im Grundriss einem Schachbrett. Die Hauptverkehrsstraßen Market Street und Board Street kreuzen sich im Zentrum an der City Hall, in dessen Nähe wir unseren japanischen Mittelklassewagen mit CD-Player und Klimaanlage günstig im Parkhaus unterbrachten, um dann zu Fuß die Stadt zu erkunden.
Man weiß in Philadelphia eigentlich nie so genau, mit welchen Sehenswürdigkeiten man beginnen soll. Die Stadt ist übersäht mit historischen Bauwerken, die in alle Himmelsrichtungen verteilt sind. Nordwestlich von der City Hall liegt beispielsweise der Parkway/Museums District, der zahlreiche Kirchen und Museen beinhaltet, und an den sich der Fairmount Park anschließt. Letzterer ist der größte zusammenhängende Stadtpark der USA. Vom Philadelphia Museum of Art (Foto 5), das sich im Park befindet, hat man einen herrlichen Ausblick über die Stadt (in etwa Foto 4 wieder, nur ein Stückchen weiter hinten).
Der wichtigste Distrikt ist jedoch der Historic/Waterfront District im Osten der Stadt. Hier liegt die Geburtsstätte der Nation: Die Independence Hall, in der von den Gründervätern Jefferson, Franklin, Adams, Sherman und Livingston bei Kaffee und Kuchen die Unabhängigkeitserklärung ausgetüftelt wurde. Außerdem die Congress Hall, die Old City Hall, die Philosophical Hall und viele andere. Allein 26 historische Gebäude befinden sich im Independence National Historical Park. Und natürlich ist dort auch die Liberty Bell ausgestellt, an der geschichtsbewußte Amerikaner Schlange stehen, um sie einmal berühren zu dürfen.
Wer nach so viel Geschichte immer noch Lust auf Sightseeing hat, kann sich noch zigtausende andere Sehenswürdigkeiten in Philadelphia anschauen, wie z.B. das Pennsylvania Convention Center, die zahlreichen Geschäfte und Kaufhäuser an der Market Street, die University City im Westen der Stadt oder aber Penn's Landing, das Hafenviertel im Osten. Ganz kennenlernen kann man Philadelphia als Tourist wohl nie, dafür gibt's hier viel zu viel zu sehen. Die Stadt ist aber unbedingt einen Besuch wert, und wenn möglich länger als 2 Tage.
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