größte Stadt Marylands / »Raining in Baltimore« / Inner Harbor / Amüsier- und Freizeitparadies / Feierabendstau

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Baltimore liegt nur knapp 40 Meilen nordöstlich von Washington und ist die größte Stadt Marylands. Obwohl sie fast doppelt so viele Einwohner (mehr als 700.000) hat wie Atlanta, war sie uns allenfalls vom Namen her bekannt. Es wußte keiner so richtig, was uns hier erwarten würde. Alles, was mir zu der Stadt einfiel, war ein Lied von den Counting Crows, nämlich »Raining in Baltimore«, das allerdings ganz und gar nicht zutraf, weil von Regen keine Spur zu sehen war. Es war immer noch bullenheiß.

Was macht man nun in einer Stadt, die einem völlig unbekannt ist? Wir wälzten unsere Reiseinformationen durch und bekamen wenigstens ein paar Infos: Das Highlight der Stadt war wohl die Hafengegend »Inner Harbor«. Als damals die Schifffahrt an Bedeutung verlor suchte man nach einem neuen Nutzungskonzept für den Hafen, der zu der Zeit der Hauptausfuhrhafen für Produkte aus dem Mittleren Westen war. Man beschloss, die gesamte Hafengegend in ein großes Amüsier- und Freizeitparadies zu verwandeln. Und somit gibt es dort heutzutage alles, was man für einen netten Nachmittag und/oder Abend braucht: Kneipen, Restaurants, Einkaufszentren, jede Menge Sehenswürdigkeiten und im Sommer auch Livemusik an der Waterfront. Sehr interessant soll auch Baltimore's National Aquarium sein, in dem man in einem großen Tank von allen Seiten von Fischen umgeben ist.

Das war aber auch schon alles an Infos, die wir zusammenkriegten, und wir fuhren auf gut Glück downtown. Das einzige, was uns dort erwartete, war allerdings ein gewaltiger Feierabendstau. Wir standen ziemlich lange rum, und es verging uns langsam die Lust, auch nur irgendeinen kleinen Stein an Sehenswürdigkeiten von Baltimore sehen zu wollen. Also verbrachten wir die meiste Zeit des Nachmittags im Hotel, relaxten noch ein wenig und suchten uns abends irgendein Lokal zum Essen.

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