Home of the Backstreet Boys / drei Übernachtungen / Terminator am Highway / millions of dollars / Downtown Orlando
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Orlando, Home of the Backstreet Boys. Elvis' Heimat hatten wir vor ein paar Wochen kennengelernt, und nun kam die Heimatstadt der Jungs dran, die während unseres Urlaubs neben Madonna am häufigsten im Radio vertreten waren: »I want it thaaaat way…« Wir planten drei Übernachtungen ein, da es in Orlando so viel zu sehen gab, dass wir gar nicht wussten, wo wir anfangen sollten. Kleiner Auszug gefällig: Walt Disney World, Kennedy Space Center, Orlando Science Center, Seaworld, Universal Studios,… um nur die größten Attraktionen zu nennen.
Auf dem Weg nach Orlando wird einem schnell klar, dass es hier Freizeitparks und andere Attraktionen in großer Zahl gibt. Die Grünstreifen an den Highways sind vollgepflastert mit beleuchteten Werbetafeln, die natürlich nicht einfach nur aus beschrifteten Schildern bestehen, sondern ganz amerikanisch eindrucksvoll und dreidimensional aufgemacht sind. Vom Parkplatz unseres Motels, das in der Nähe des Highways lag, sahen wir beispielsweise den Terminator, der alle vorbeifahrenden Autos böse anguckte (Bild 3). Von allen Werbetafeln hat uns allerdings am meisten beeindruckt die des Anwaltduos »Cellino & Barnes« aus Buffalo, das sich darauf spezialisiert hat, Verkehrsopfern zu großen Geldsummen zu verhelfen. Auf der Tafel übertrafen sich beide gegenseitig darin, möglichst bescheuert auszusehen. Gefolgt von Sprüchen wie »Our attorneys have been responsible for winning millions of dollars for our clients!« — Hey, sollte ich jemals im Leben nochmal nach Buffalo kommen, lege ich mich dort auf die Straße und warte darauf, angefahren zu werden.
Es war früher Nachmittag, wir checkten ein und fuhren nach Downtown Orlando. Rein optisch war's eigentlich eine sehr schöne Stadt: gepflegte Häuser, saubere Straßen, schöne Geschäfte, viel Grün. Wir wurden allerdings den Eindruck nicht los, dass es hier ähnlich ruhig zuging wie in Buffalo. Die Geschäfte gähnten vor Leere, und man brauchte an den Ampeln nicht unbedingt auf grün zu warten, um heile über die Straße zu gelangen. Keine gute Gegend für Cellino und Barnes.
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